Carrick on Shannon Rowing Club
The Tour Rowing Capital of Ireland and Home of the 2003 Irish Sprint Championships

 

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Allgemeine Informationen zum Wanderrudern in Irland

Seit 1995 stehen beim Carrick- on- Shannon RC Wanderboote des DRV zur Verfügung: „Berlin" (gesteuerter Gig Doppelvierer), „Julius Haase" (gesteuerter C- Doppelvierer), „Deutschland" (gesteuerter Gig Doppelvierer) und „Nelly" (gesteuerter Gig Doppelzweier). Paddelhaken und Flaggenstöcke sind vorhanden. Die Boote sind Eigentum des DRV, es gilt die Benutzungsordnung des DRV. Es wird darauf hingewiesen, daß die Boote weder kasko- noch transportversichert sind, ein ausleihender Verein haftet gegenüber dem DRV. Betreut und gewartet werden die Boote vom Carrick RC, Anmeldungen sind unter obiger Adresse schriftlich vorzunehmen. Die Vergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Buchungseingänge. Die Benutzungsgebühren sind spätestens bei Fahrtantritt zu entrichten. Ihre Höhe beträgt laut amtlicher Bekanntmachung (Rudersport 2/99):

Vierer: pro Tag € 13, Wochenende (3 Tage) € 35, pro Woche € 75. Zweier: Tag € 5, Wochenende € 14, Woche € 30.

ZUM RUDERREVIER: Carrick liegt am oberen Shannon, von hier aus lassen sich Touren in mehrere Richtungen unternehmen. Über die Jahre hat es sich gezeigt, dass die beliebteste Variante einer Ruderwoche Irland tatsächlich aus sternförmigen Touren mit Basislager Carrick besteht. 1) Tagestour in den Lough Key und zurück (ca 35 km). Landschaftlich sehr reizvoll. 2) Tour zum Lough Allen und zurück. Lough Allen ist ein 16 km langer See umgeben von Bergen, bei windigem Wetter ist er nicht beruderbar. In diesem Fall kann die Tour als lange Tagesetappe ausgelegt werden, man rudert bis Acres Lake/ Drumshanbo oder bis in den schmalen, südlichen Teil des Lough Allen und zurück nach Carrick. Oder bequemer als Zweitagestour, über Nacht läßt man die Boote an der Schleuse zum Lough Allen. Bei ruhigem Wetter kann man zum nördlichen Ende des Lough Allen rudern, Anlaufpunkt Corry Strand, dort können die Boote eventuell auch über Nacht gelagert werden. Bei ruhigem Wetter läßt sich die Tour also in 2 – 3 Tagesetappen meistern (Carrick – Corry Strand und zurück ca 70 km). Landschaftlich sehr reizvoll. Zum Lough Allen gelangt man über einen schmalen Kanal (3 Schleusen), der ziemlich verbuscht ist und einige Erfahrungen (Spreewald?) voraussetzt. 3)Tour über den Shannon- Erne Waterway nach Nordirland. Diese Wasserverbindung ist erst seit 1994 wieder befahrbar und entsprechend modern restauriert. Leider muß man sehr viele (16) Schleusen passieren (Selbstbedienung mit Chipkarte), der Kanal ist schmal und wird auch von Motorcruisern benutzt. Ansonsten ebenfalls eine reizvolle Tour. Die Verbindung vom Shannon (Leitrim Village) zum Erne (Ballyconell) beträgt gut 60 km in einer Richtung. Die Seen des Erne liegen in Nordirland, wo nun endlich wohl ein dauerhafter Frieden eingekehrt ist. Die Seen sind verzweigt, unzählige Buchten und Inseln fordern gute Navigationskünste. Ausdehnung der Seen gute 100 km. 4) Tour Shannon abwärts. Start in Carrick. Tagesetappe bis Rooskey, dabei sehr reizvoll ein Abstecher in den Kilglass Lough nordwestlich von Rooskey. Boote können im Bereich der Schleuse von Rooskey gelagert werden (unterhalb am Ostufer). Nächste Etappe bis Lanesborough, am Westufer hinter der Brücke können die Boote gelagert werden. Die nächste Etappe über den Lough Ree kann nur bei stabilen, ruhigen Windverhältnissen gestartet werden. Der See hat gewaltige Ausmaße (ca 35 km lang), ein Unterlandfahren ist wegen Untiefen(steinig) nicht möglich, die markierte Fahrtrinne darf nicht verlassen werden. Schöpfgeräte für den Notfall nicht vergessen. Ziel: Hodson Bay (Hotel) oder Ballykeeran (Campingplatz). Boote nicht unbeaufsichtigt in der Stadt Athlone lassen. Weiter Etappen nach Lust und Laune. Sehenswert ist die alte Klosteranlage Clonmacnoise. Nächste Herberge in Banagher. Für Lough Derg gilt das über Lough Ree gesagte, zusätzlich: Die Wasserqualität des Lough Derg gilt als kritisch. Beruderbar ist der Shannon bis Killaloe am südlichen Ende des Lough Derg. Allgemeines über den Shannon: Die Strömung ist unbedeutend, es kann gleichermaßen in beide Richtungen gerudert werden. Flußab ist die Fahrtrinne rechts rot, links schwarz markiert, abseits der Markierungen muß mit Untiefen gerechnet werden. Boote fahren stets auf der Steuerbordseite, Wasserverkehr also wie auf deutschen Straßen, so wird auch überholt. Berufschiffahrt gibt es keine, dafür aber viele Mietmotorjachten mit unerfahrenen Kapitänen. Obacht in den Schleusen: Sehen, daß man in Reihenfolge rankommt, jedoch immer hinter den Motorbooten in die Schleusenkammer gehen, damit man nicht von denen zerquetscht wird. Öffnungszeiten der Schleusen bei Fahrtantritt erfragen.

Wetter und Saison: Wettermäßig muß mit allem gerechnet werden, der Ruf des irischen Wetters ist aber im allgemeinen schlechter als es tatsächlich ist. Im April / Mai kann schönes Sonnenwetter mit kalten Nächten warten, aber auch Schneeschauer und eisige Sturmtage sind möglich. Juni / Juli / August gelten als Hauptsaison mit milden Temperaturen. Der September kann sonniges Wetter mit allerdings bereits wieder kalten Nächten bringen. Allgemeine Planung: Es empfiehlt sich eine Irland- Wanderfahrt nicht bis ins Detail vorauszuplanen, sondern die Etappen vor Ort je nach Wetter zu gestalten. Ideal ist es eigenen Transport (Auto / Minibus) zu haben, um ungünstiges Wetter für Ausflüge (siehe Beiblatt „Vorschläge für außerruderische Aktivitäten....") zu nutzen.

Anreise: Per Auto: Günstigste Fährhäfen sind Dublin Port oder Dun Laoghaire, Straße nach Carrick- on – Shannon N 4 ist gut befahrbar und beschildert, 150 km, 2 bis 2 ½ Stunden Fahrzeit. Ebenfalls günstig Belfast oder Larne (bei Belfast) in Nordirland, Fahrt nach Carrick- on- Shannon knappe 3 Stunden über Enniskillen auf guten Straßen. Vorteil der Nordirlandverbindung: Bei Ankunft in Newcastle (von Cuxhafen oder Amsterdam) nur kurze Autofahrt durch England entlang der schottischen Grenze. Per Flug: Günstigster Flughafen ist Dublin Airport, da sich die Fahrzeiten zu uns in Maßen halten (2 – 2 ½ Stunden). Seit 98 wird auch Knock Airport im County Mayo mit Chartermaschinen angeflogen, Fahrzeit zu uns nur 1 Stunde!! Buchung Fly & Drive (PKW oder Minibus) ermöglicht eigenen Transport im Lande und ist ideal. Ansonsten versuchen wir zuverlässig und zu günstigen Ortspreisen Transfers zu organisieren, bitte rechtzeitig mit genauen Angaben unter obiger Adresse melden. Von Dublin besteht auch eine Zugverbindung, bitte genaueres erfragen. Der Flughafen Shannon Airport benötigt leider Fahrzeiten von 3 ½ Stunden oder mehr über schlechte Straßen, was die Transfers verteuert. Abzuraten ist von einer Ankunft in Kerry Airport, dem neuen Flughafen des Billigflieger Ryanair für Direktflüge aus Deutschland, Kerry Airport liegt leider viel zu weit südlich. Achtung: Wir befinden uns in Carrick- on- Shannon im Nordwesten Irland, nicht in Carrick- on- Suir (im Südosten der Insel)!! Es kam schon zu Verwechslungen. Unterkunft: Wir helfen gerne eine geeignete Unterkunft zu finden und können auch Buchungen vor Ort vornehmen. Ideal ist ein Quartier auf einem Begleitboot: Anmieten eines Kajütmotorbootes (Cruiser) mit Selbstversorgung. Bettenzahlen je nach Modell 4 – 10, wobei es wegen der Enge ratsam ist, wenn beispielsweise 8 Personen auf einen 10- Bettencruiser gehen. Man muß selber den Kapitän stellen (Führerschein ist nicht notwendig), also 2 Personen zur Leitung des Cruisers mit einplanen. Preiswerte, gute Cruiser können wir vermitteln, ansonsten über jedes Reisebüro. Hotel: Bush Hotel und auch Landmark Hotel in Carrick, ansonsten nur wenige entlang der Ruderstrecken. Deutlich preiswerter und reichlich vorhanden sind Unterkünfte in Bed & Breakfast- Häusern. Der Standart ist allgemein gut; wir können auf Anfrage B&B´s vermitteln, mit denen wir in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht haben. Beliebt ist auch die Unterkunft im Caldra House, einem historischen Herrenhaus, einsam außerhalb Carricks gelegen, mit Blick über den Shannon. Herbergen (hostel): Eine Herberge in Carrick will keine deutschen Ruderer mehr sehen, offensichtlich haben sich da welche daneben benommen. Mit einer weiteren kann Verbindung hergestellt werden. Die nächste Herberge shannonabwärts befindet sich erst im Ort Banagher. Camping: Unser Clubgrundstück ist leider ein offenes Durchgangsgelände und von daher wenig zum Zelten geeignet. Entlang der Ruderstrecken bieten sich nach eigenem Ermessen Gelegenheiten zum wilden Zelten, man fragt möglichst die Landbesitzer. Die Shannonufer sind allerdings recht sumpfig. Mitunter erlauben die Schleusenwärter zelten im Schleusenbereich. Richtige Zeltplätze gibt es erst shannonabwärts am Lough Ree bei Lecarrow oder Ballykeeran (gute Erfahrungen liegen vor). Die Basislager Carrick (Herberge) und Ballykeeran sind beliebt, setzen aber eigenen Transport und Landdienst voraus. Bootshausübernachtung ist aus versicherungstechnischen Gründen bei uns leider nicht mehr möglich. Rückführung der Boote: Nur im Notfall, wir haben keinen geeigneten Hänger. Wir berechnen die Unkosten: Athlone – Carrick € 60. Banagher – Carrick € 100. Als Kartenmaterialien erweisen sich die für Motorcruiser ausgearbeiteten als brauchbar, sie zeigen die Fahrrinnenmarkierungen und Untiefen gut an. Über den DRV kann die Broschüre „Wanderrudern in Irland" angefordert werden, darin enthalten ein erster Versuch der Kilometrierung der Gewässer Irlands. Soweit unsere allgemeinen Informationen zum Wanderrudern in Irland. Weitere Fragen werden gerne unter obiger Adresse beantwortet. Sollten bei der Hilfe zur Planung von unserer Seite erhöhte Ausgaben notwendig werden, so behalten wir uns vor, um deren Erstattung zu bitten.

 

Rene Reibetanz, Aughagrania, Drumshanbo, Co. Leitrim.

Tel & Fax: +353 71 9641464

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